Motivationen

Es ist Sieben Uhr fünfzehn auf den Punkt. Mein Wecker klingelt und sein leicht hämisches „brought this upon yourself, don’t try to bind this one on me “ (genialer „Tiger Lou“ Song) lässt mich noch mehr die Ironie der Situation spüren.
Es ist Viertel nach Sieben in der Früh und das an einem Sonntag. Ich stehe auf und erledige all dass, was eben morgens so ansteht. Dabei fällt mir auf, dass ich für diese unwirkliche Zeit (in meiner Lebenswelt kann man das mit 4 Uhr früh etwa vergleichen) relativ fit bin.
Was noch interessant zu erwähnen wäre… ich tue mir das freiwillig an. Es gibt keinen anderen Grund, als das ich von mir aus ohne Zwang gesagt habe, ich möchte heute bei einem Turnier aushelfen. Wo ich vielleicht nicht einmal viel spielen werde!
Wäre ich selbst vor einem Jahr auf mich zugekommen und hätte mir gesagt, in einem Jahr würde ich freiwillig soetwas tun, hätte ich, nicht nur wegen der Behauptung „ich bin Du aus der Zukunft“, vermutet mein Gegenüber wäre verrückt.
Motivare… sich bewegen. In the Latin. Aber wieso bewegen wir uns für manches so leichtfüßig und für anderes nicht? Nur an der „Lust“ kann es nicht liegen, denn gestern hatte ich, dezent formuliert, keinen Bock.
Sich bewegen… im Kopf? In einem Mix aus Kopf und Körper?
Oder war es nur eine dieser kurzen Schübe die dafür sorgen, dass ich nicht ganz untergehe und etwas lebe, das auch nach einem zweiten Blick wie ein Leben aussieht?

In jedem Fall sollte man Menschen öffentlich anprangern, die Turniere um solche Zeiten starten lassen.

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