Silber und Gold

Krikelkrakel, Kritzelfitzel, Blabberblubb. Würde ich diesem Stil fortfahren, wäre vermutlich ein ganz treffendes Bild meiner Gedanken gegeben. Es schwirrt wieder einmal unnötig viel in meinem Kopf herum. Über Einiges habe ich bereits geschrieben und es lungert nur noch in den alten, staubigen Windungen meines Hirns herum weil niemand es rausgeworfen hat. Manches ist schon in meinem Kopf formuliert und schwebt dort in einer geisterhaften Stille, auf den Zeitpunkt hoffend, wenn sich die Tore ins Leben öffnen und sie heraustreten können. Anderes wiederum spielt noch unbefangen und unbearbeitet auf den grünen Wiesen meiner Ideen.
Es herrscht Lärm und Chaos in mir und um mich herum.
So sehr, dass ich rede und rede und rede, ohne jemals in einen Dialog zu treten. Denn nur wenn ich atme hast du Zeit zu reden; wenn ich dich nicht schon wieder ins Wort falle.
Ich rede und rede, bis du weinst.  Nicht weil meine Worte verletzend sein sollen; Du seiest sensibel und meine Sätze bewegten etwas in dir.
Ich rede, weil ich nicht aufhören kann; auch als ich sehe,  dass es dich trifft und  emotional bewegt.
Nun schweige ich gerade, während ich in der knallenden Sonne sitze.
Ich schweige und schweige, habe mir Musik in die Ohren gedrückt und die Welt ausgesperrt.
Ich schweige und schweige und schweige, denn erst jetzt höre ich was ich sagen will.

Aber das sind Dinge, für die ich jetzt keine Worte habe.

Ein Kommentar zu “Silber und Gold

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