Liebster Blog Award

Harum Barum, wie Baumbart zu sagen pflegt.

Da bin ich doch glatt schon kurz davor gewesen, dass selbe mit der Nominierung durch den Stolperblog zu tun wie seinerzeit mit jener anderen (deren Name ich bereits vergessen habe). Aber da alle damit beginnen, dass sie „eigentlich so etwas nicht machen“ und es dann aus schamloser Selbstbewerbung doch tun… Danke ich höflich und wertschätze es indem ich antworte. Natürlich nicht für die eigene Werbung oder das Ego. Reiner Altruismus!

Hier die Regeln, welche ich so übernommen habe:
• Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
• Beantworte die dir gestellten Fragen
• Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
• Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

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1. Auf was in deinem Leben bist du besonders stolz und warum?
Mit Stolz tu ich es mir schwer. Da das (in meiner Person) schnell mit Arroganz einhergeht oder Angeberei. Vielleicht ist ads was menschgegebenes, ich hab für mich aber festgestellt: ich tu es mir nicht leicht damit. Oder zu leicht?

Wieauchimmer. Ich bin im Moment besonders stolz darauf, dass ich eine so gute Bindung zu meinem Neffen habe. Es tut gut eine Identifikationsfigur zu sein und mit der eigenen Art derart zu überzeugen. Mal was neues 😉

2. Wenn du eine Charaktereigenschaft an dir ändern könntest .. welche und warum?
Meine erste Reaktion ist: „das hinterfragen meiner selbst“. Aber dann fällt es mir sehr schwer, mir vorzustellen wie ich wäre… und ich glaube das ich das Resultat daraus nicht mehr mögen würde. Insofern würde ich am liebsten meine Selbstwahrnehmung ändern. Nicht direkt mein Handeln, sondern die Rezeption meines Handelns.

3. Wenn du in eine andere Zeit reisen könntest, für welche würdest du dich entscheiden?
Geht auch andere Dimension? Dann würde ich gerne in eine Steam-Punk-Welt geraten. Viktorianisches Zeitalter aber mit Luftschiffen und shit. Ansonsten alles postapokalyptisches. Klingt nach dem meisten Spaß (davon ausgehend, dass ich in jeder anderen als dieser Zeit elendig sterben werde)

4. Jemand schenkt dir etwas total schreckliches zum Geburtstag. Was tust du damit?
Das selbe wie mit den weniger schrecklichen Geschenken die nicht komplett praktisch sind: irgendwo in meinem Zimmer verstauen bis es verschwunden oder verbraucht ist. Und ansonsten nach der „erinnerst du dich noch dran“ Regel entsorgen. Materielles ist unwichtig. Ob ich den/die Schenker_in während der Zeit damit aufziehe hängt von der Person ab.

5. Wie gehst du mit Respektlosigkeit dir gegenüber um?
Schlecht. Is‘ ein wunder Punkt und da kann ich sehr schnell sehr verletzt sein. Entsprechend blockiere ich es durch die wirksamste aller Mauern: aggressiv arrogante Distanz. Ich gehe so weit hoch, dass ich dein mickriges Wesen gar nicht erst ernstnehmen KANN.

6. Magst du Schmetterlinge?
Nur im Bauch. Sonst sind das nur bunte Motten. Und ich hasse Motten. Was mir sehr deutlich wurde, als ich ins Schmetterlingshaus in Wien gezerrt wurde…

7. Worüber kannst du dich immer, überall und zu jeder Zeit aufregen?
Das kommt auf meine Verfassung an. Wenn ich die richtige Stimmung habe: alles. Manchmal: nix.
Was immer geht ist Egoismus. GNARF! Oder Faulheit. Geht besonders auf Arbeit GARNICHT.

8. Was denkst du über Moral?
Wenn sich mehr Menschen vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen würden, würden weniger Leute meinen sie seien moralisch. Ansonsten bezeichne ich es gerne als ein „Modell, was in 100 Jahren überholt sein wird“. Moral ist Luxus, den wir uns nur leisten können weil wir Langeweile haben. Und es gibt zu viel halbherzige Moral. „Menschen sind unbedingt schützenswert, aber bitte noch einen weiteren Hünerflügel.“ *shrug* entweder du schützt alles, oder du isst Menschen. Von der Moral her.

9. Thema Grillen: Bratwurst, Steak oder Grünzeug auf dem Grill?
Nix davon. Grillen is‘ sooo assi. Lauter Fachmänner/frauen (kotz), ewig langes warten für wenig essen (meist verbrannt) und Beilagen gibts eh nie ausreichend gute. Dann lieber Pfanne.

Aber wenn du fragen wolltest ob ich Tiere töte: ja mache ich.

10. Wie gehst du mit Kritik um?
Zunehmend besser.

11. Angenommen du bist Single und verliebst dich .. woran merkst du es und wie sagst du es ihm/ihr?
Diese Annahme fällt leicht (see what you did there) ;)… woran ich es merke? Schwer zu beantworten. Normalerweise würde ich da meinem Gefühl vertrauen. Das hat allerdings in der letzten Zeit ein paar Fehleinschätzungen abgegeben, also mischen sich unzähliche Komplexe mit unters Volk und ich bin vorsichtig wegen der Spione. Wie das Gefühl ist?… Hm… kennst du diesen Moment, wenn du aufwachst und gerade noch die letzten Reste eines Traumes spürst, der bestimmt wundervoll war, aber leider bereits deinem Hirn entschwunden? Alles was zurückbleibt ist dieses leicht matte Gefühl von Zufriedenheit?

So nicht. Sondern rasender, wütender. Obsessiver. Ich glaube ich verliebe mich leicht. Denn ich bin kein Mensch, der „einen bestimmten Typ“ hat. Wenn ich mich noch einmal verliebe… also so richtig… dann wird das ein ganz schöner Kampf, nicht wieder mich selbst zu verlieren. Verlieben ist herfitg…. oder langweilig und schnell vorbei.

Wie ich es sage? Hmmmmmm. dafür habe ich keine Regel. Wenn ich der Meinung bin, die Frau mag es wenn ich sie mit einem Kuss überrasche, dann so. Wenn sie auf schnulzige Liebeserklärungen steht, dann trenne ich mich (niemand macht so einen Scheiss!) 😀 Nein. Im Ernst: ich vermeide Klischees. Ich erkläre meine Liebe aus dem Augenblick heraus. So wie es passt. Rezepte machen das nur kaputt. Das ist so wie mit Quantenzuständen. Immer wenn man zwischendurch hinschaut verändert man das Ganze und das Ergebnis wird verfälscht.

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So. Fäddsch. Ich hoffe ich habe die Fragen verständlich beantwortet. Bei manchen war es schwer, einen kurzen Umriss langer Gedankengänge zu geben.

Da ich nicht so wirklich viele Blogs kenne, nominiere ich sie nicht nur kurz, sondern gebe gleich ncoh eine Begründung dazu ab warum sie mir lieb sind und warum ihr sie lesen solltet. Da ich zu faul bin herauszufinden wo man sieht wie viele Follower die Blogs haben: suck it up!

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Sternenseele war der erste Blog, dem ich selbst folge (glaube ich). Zumindest ist sie eine der „ältesten“ Personen, die mich auf meiner Bloggerkarriere begleitet haben. Auch wenn heutzutage weniger von ihr zu lesen ist, so ist sie doch ein gutes Beispiel dafür, dass manche Blogger selten, dafür aber überdacht schreiben. Ich für meinen Teil freue mich immer wenn sie wieder schreibt.

ich nicht ist… merkwürdig. Soweit ich es mitgeschnitten habe gibt es dort die Möglichkeit für „jeden“ Beiträge zu veröffentlichen. Soweit so gut kommen dennoch fast ausschließlich Beiträge dorrt heraus, die durch eine leichte Gestörtheit glänzen. Sei es ein Spiel mit Worten, zerbrochene Satzbauten oder sonstewas. Meistens gut, immer weird. Und das macht es so spannend. Seit einer Weile aber leiser geworden auf dem Blog und vermutlich niemand zuständig für ein reagieren hierauf 😉

Westendstorie ist mir tatsächlich mein allerliebster Blog. Nicht direkt wegen der Beiträge, dafür ist sie meist zu wenig verrückt in ihren Texten und Bildern. 😉 Aber die Autorin ist einfach so ein Herzstück und eine der wenigen Personen, bei denen sich Privat und Blog vermischt haben. 🙂 Immer wieder gerne bei ihr und ihren Bildern/Texten.

Wirre Welt Berlin ist mit knapp 300 Followern noch GRADE so in der Awardschiene drin. Auch wenn er vermutlich mehrfach schon dafür ausgezeichnet wurde und all das: ich mag seine Art zu schreiben (was selten passiert) und darum geht’s ja. Ausserdem beschreibt er Berlin so schön abstrus und alle Welt glaubt es ihm.

Last but not least: inaccident. Mira und Grace überzeugen mich vor allem dadurch, dass sie so jung wirken. Keine Ahnung ob sie es sind… aber es ist erfrischend zu sehen wie die beiden schreiben (wenn sie es tun) und ich hoffe dass sie dabeibleiben. Vielleicht auch nur, weil ich mich selbst damit identifiziere teilweise 😉

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Zwar folge ich durchaus noch mehr Blogs und wenn du hier nicht in der Liste stehst liegt das nicht an dir. Es liegt an mir! 😉 Ich schau mal ob die Genannten hier mitmachen und stelle nun endlich die Fragen:

1. Warum hast du mit dem schreiben angefangen?

2. Was bedeutet dir schreiben heute?

3. Wo schreibst du meist? Zuhause? Unterwegs? Erst im Buch, dann ins Blog?

4. Schreibst du eher „aus dem Bauch heraus“ oder konstruierst und feilst du lange an deinen Geschichten?

5. Wie sieht es mit Musik aus? Beim schreiben dabei?

6. Was ist dir wichtig mit deinem schreiben zu vermitteln?

7. Fühlst du dich durch die Auszeichnung geehrt oder sagst du das nur weil man das so sagt?

8. Wenn ja, warum. Wenn nein: warum antwortest du hier?

9. Noch mal zur Musik: was bedeutet dir Musik?

10. Eine letzte zum schreiben: für wen schreibst du?

11. Was hättest du gerne für eine Frage gehabt und hast dich heimlich darauf vorbereitet, seit du den Award kennst?

2 Kommentare zu “Liebster Blog Award

  1. Pingback: Der liebste Award | westendstories

  2. Hey, danke das du meine Fragen so ehrlich beantwortet und mir damit heute ein kleines Lächeln gegeben hast. 🙂 Ja, es ist zumindest für mich alles verständlich und in einigen Antworten finde ich mich wieder. Ich glaube ich mag deine Einstellung. 😉

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