Wach auf!

Nie fühle ich Schmerz,
Sehnsucht und Sehnen,
Herausbrechen aus mir,
Aus Körper und Geist,
So sehr wie des Nachts
In der Stille meiner Welt.
Wenn alles, wirklich alles
schläft in weiter Ferne;
Meine Seele die Freiheit
Und Ruhe finden kann,
die des Tags stirbt
In der Raserei der Welt.

Nie fühle ich Reinheit,
Klarheit und Verstehen,
Sich einnisten in mir,
In Herz und Verstand,
So sehr wie des Nachts
In meiner Einsamkeit.
Wenn jeder, wirklich jeder
Fort ist von hier/mir;
Meine Gedanken die Bahn
Und Struktur finden,
Die des Tags flieht
Vor dem Wahnsinn.

Und doch… und doch.
Was mich bewegt
Des Nachts zwischen
Schlaf und Leben
Ist vergebens im
Angesicht eines Lebens,
Welches nunmal des Tags
Und nicht im Dunkel
Gelebt werden muss.
Geht verloren in
Hitze und Staub
Des täglichen Sein.

Also dann:
Du kennst den Weg.
Wach auf!
Also jetzt:
Du weißt die Lösung.
Wach auf!

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