Aussichten

Get it?! Weil im Beitragsbild eine Aussicht ist. Und weil es darum geht, wie es mit dem Blog weitergeht geht!

…Mein Humor ist ein skurriler und Captain Obvious eine meiner neueren Spielarten, mich auf Kosten meiner Selbst über mich und die Welt an sich zu amüsieren. Benennen was (un)beabsichtigt mitschwingt.

…IfyouknowwhatImean (…ich meine Sex).

Eine lange Pause ist es geworden. Länger als eigentlich gedacht und bei weitem nicht so viel schreiben innerhalb derselben wie vermutet. Zu Anfang schon. Quasi im alten Rhythmus. Aber dann. . .

Schreiben ist Arbeit und mein Denken gerade in etwa so sprunghaft wie ein Eichhörnchen.
Censay muss wieder loslegen, will er nicht der schieren, übermächtigen Masse an täglich neuem Lesestoff (wieso schreiben auf einmal alle so viel? War das immer so und ich merkte es einfach nicht als ich selber auch Auswurf hatte?) scheitern und sein verwirrtes Tagebuch in den Fluten des Interwebs ertränken.

Hui. Der Poet ist stark heute. Zum kotzen.

Also schreibt er schon mal den Teil, in dem er schreibt, dass er wieder schreiben wird ohne wirklich etwas Neues schreiben zu müssen. Genialer Schachzug, brilliant ausgeführt und formvollendeter Abgang.

Du driftest ab. Sowas will keiner hören,  ich am wenigsten.

Das mit dem pendeln ist – so wurde mir in dieser Pause immerhin klar – kein leichtes Ding und auch wenn ich Abstand von mir nehme, die Dämonen kommen mit. Niemand kann sein Leben lang weglaufen, es sei denn er nimmt sich selbst mit. Reisebegleitung scheint inklusive sein zu müssen.
Habe ich das getan?
Habe ich in weiter Ferne meines Selbst mit geflügelten Chimären einst reiner Gedanken und Gefühle gerungen?
Oder doch den Kopfsprung durch die Betondecke meiner abstrusen Konstrukte gewagt, hindurchschlagend und eine Schneise der Verwüstung reißend?

Wunden heilen von sich aus aber manchmal vernarben sie dabei hässlich. Mama sagte uns zwar: „Kratz den Wundschorf nicht ab, dass vernarbt sonst!“ Aber unsere Aufgabe als Kind ist es, den Eltern kein Gehör zu schenken und entsprechend sind die Gewohnheiten.

Tick Tock, das Pendel schwingt.
Tock Tick, ich schwinge mit?

Das (der?) Blog. Right. Da war etwas.

Struktur muß her. Ein Selbstversuch in Sachen Disziplin und Stringenz. Jede Woche, jeden Mittwoch einen neuen Text. Nicht rausgeworfen sobald ins Handy oder den PC gehämmert, sondern überarbeitet. Fehler raus nehmen. Struktur erhalten. Qualität des
Geschriebenen heben, nicht vor Anderen, vor sich selbst. Das Geschriebene als Wertstoff, nicht als Erbrochenes nehmen.

Bleiben Fragen formeller Natur. Die großen Texte gleich raushauen? Welchen Einstieg finden? Censays gelten auch?
Man weiß es nicht, ich zum Teil schon.

Also noch mal in konzentriert:

Ich werde ab nun versuchen jeden Mittwoch einen Text online stellen.
Puffer für 2 Monate habe ich dafür.
Verzerrt damit zwar die zeitliche „Aktualität“ der Texte, aber Hey.

Nicht inkludiert sind Censays, Dialoge und anderes ultrakurzes Kroppzeug.
Im Großen und Ganzen wird die Struktur bleiben, eventuell hab ich demnächst ja mal Geld die Werbung hier abzuschalten…

Wenn jemand motiviert ist, dem Censay ein vernünftiges Logo (das für die Censays etc.) zu spendieren wäre er mit unendlicher Dankbarkeit zur Stelle. Das aktuelle sieht so aus wie meine Bildbearbeitungskünste es hergeben und das ist… *hust*

Wir wollen enden, der Beginn wartet. Zuletzt nur noch zwei Lieder einer Band, der ihr Zeit geben müsst. Ich bin süchtig und beim schreiben sind sie mittlerweile treue Begleiter. Das erste spiegelt ganz gut meinen Hirnzustand der letzten Zeit wieder, das andere ist vermutlich eines meiner Lieblingslieder im Moment (unbedingt GANZ hören und Zeit geben!).

 

Peace out, wir lesen uns Mittwoch, ob mit was kleinem oder nem Knaller sehn wa dann, wah Haxe?

9 Kommentare zu “Aussichten

  1. Gute Idee sich auf ein Mal pro Woche zu beschränken und sich dafür umso mehr auf die Texte zu konzentrieren. Sollte ich auch mal drüber nachdenken.
    Gefällt mir gut, was ich hier lese.

    Schöne Grüße aus Kreuzberg süd-ost

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    • Danke, gerade von dir freuen mich diese Worte sehr. Und das beschränken ist auch eine neue Herausforderung. . . überarbeiten. Noch mal anschauen. Igitt. 😉

      Freut mich, dass es gefällt.

      Schöne Grüße aus Hipsterhain

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      • (Wenn ich Dir noch einen kleinen Tipp geben darf? Einmal wechselst Du in Deinem aktuellen Text die Sprachebene und gehst von gehobener Sprache auf Umgangssprache, ohne, dass dies spielerisch wirkt. Als Du schreibst, dass sie nicht „sauer“ erscheint. Vielleicht würde hier „verstimmt“ o.ä. besser passen?

        (Du wohnst in F´hain?)

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      • Na klar, gerne her mit Hinweisen und Kritik. Ich bin gut im ignorieren :D. Schaue mir die Stelle noch mal an.

        (Jipp. Grenze Lichtenberg, also dippelt hip) 😉

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