Du weißt es noch nicht XI

Ich vermisse dich.

Die Silouette deines
Noch unbekannten Gesichts
In das ich mich
Stets neu
Verliebe.

Die Tiefe deiner
Noch ungesehenen Augen
In denen ich mich
Stets neu
Verliere.

Das Gefühl deiner
Noch ungefühlten Nähe
In der ich mich
Stets Neu
Vergesse.

Ich vermisse dich.

Du weißt es noch nicht,
Aber du wirst es wissen.

Bis dahin.

11 Kommentare zu “Du weißt es noch nicht XI

    • Hmmm.
      Ich kenne es schon, es ist mir bereits passiert. Jugendlich würde ich das Gefühl auch nicht beschreiben, da ich nicht der Meinung bin, dass es einmalig ist.
      Was ich beschreiben will ist ein Sehnen nach dem was dem „ich“ fehlt. Das „wir“ vermissen. Auch oder gerade wenn wir es schon erlebt haben. Denn vermissen wir nicht das am meisten, um dessen Existenz wir wissen?

      Gefällt 1 Person

      • Ja, einmalig ist es nicht. Die Jugend dauert auch nicht nur eine Minute oder so). Bei mir zog sie sich bis mindestens 35 hin. 😉

        Ich denke trotzdem, dass wir ab einem gewissen Alter so fest im Leben stehen, dass dieses Schwärmen und Sehnen, dass ich für die Jugend als typisch ansehe, von anderen Gedanken abgelöst wird, wenn wir dann mal wieder Zeit haben, die Gedanken schweifen zu lassen.

        Ich vermisse nur die, die schon tot sind. Mit den Existierenden halte ich Kontakt. Und die, die es wissen sollen, wissen es bereits. Nichts für ungut. Dein Gedicht gefällt mir trotzdem sehr, denn ich erinnere mich noch gut daran, wie es war, so zu fühlen.

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