Resilienz im Alltag

Ich Bus verpasst; gleich zwei.
Entspannt, aber doch mich über mich belustigend/ärgernd zur Haltestelle.
In Ruhe Überblick verschaffen.
Zu spät zum Termin von Arbeit.
Bei einem Menschen den das sehr ärgert.

Sie schon dort, „übersieht“ den hinteren Bus und kollabiert.
Nach außen gezeigt und tränenreich.
Vermutlich zu spät zu Hause.
Nichts schlimmes aber für sie der Weltuntergang.

Ich erkenne mich selbst darin.
Wie ich früher war.
Wie ich heute manchmal noch bin.
Die einzigen Unterschiede sind die mir antrainierte Gelassenheit,
Die fehlende Mitteilung an die Umgebung.

Reduziert sich der Mensch mit zunehmender Jugend auf das Ursprüngliche?
Ist er vorher einfach unfertig?
Menschen unter Alter X als Beta-Menschen.
Halbfertige Konstrukte im Stresstest?

Wann bin ich fertig?
Wann resilient?
Bricht für das Mädel eine Welt zusammen oder ist das alles gleich vergessen?
Wird sie irgendwann hier stehen und lächeln
über die Exzesse eines kleinen Jungen, dessen Welt gerade hämisch lacht?

Ein Kommentar zu “Resilienz im Alltag

  1. Zunehmende Jugend… hach, welch schöne Vorstellung. Unter uns, über der Oberlippe, etwas unter der Nase habe ich einen Pickel bekommen. Fassungslos schau ich in den Spiegel. Freitag hab ich eine wichtige Verabredung. Jetzt mit Pickel. Gleichzeitig freu ich mich, schließlich versetzt er mich doch irgendwie in ein Zeitalterungsfenster zwischen 13 und 17… :*
    Übrigens bewunder ich dich für antrainierte Gelassenheit 🙂

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