Nichts bleibt

Stetig weht der Wind,
Doch merk ich’s kaum.
Dort, wo meine Gedanken
Zur Ruhe kommen
Sollten.

Stetig knirscht das Hirn,
Doch schert mich’s kaum.
Dort, wo meine Sorgen
Urlaub nehmen
Könnten. 

Ich verträume mein Leben;
Vergesse meine Gedanken.
Lebe zerstreut durch den Tag,
Zersprungen in der Nacht.
Sternenlicht auf meiner Haut. 

Sammle mich auf und ein;
Suche den Behälter.
Im stetigen Wind,
Mit stetigem Knirschen.
Sand zwischen meinen Fingern.

Geschichten blühen im Kopf
Wehen davon; zerfetzte Stücke 
Dessen, was ich erträumte.
Bilder ohne Farben,  
halb geschlossene Konturen.

Nichts bleibt 
Oder doch
Alles bleibt 
Nicht gleich
Oder hier 

15 Kommentare zu “Nichts bleibt

    • Ursprung des Gedichts war dieser Text:
      Ich denke gerade sehr wenig. Bin hier viel am helfen und arbeiten und ansonsten bleibe ich recht stark im Moment. Wenig das mich wirklich zum nachdenken bringt. Einige Textfetzen habe ich im Kopf, aber nichte bleibt. Ein wenig ist es gerade so, als wäre ein stetiger Wind in meinem Kopf. Nicht unangenehm aber er weht alles immer weiter.

      Verschieden sein ist gut. Sonst müsste ich die Welt ja auch so bunt sehen 😆

      Gefällt 1 Person

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