Censay macht Urlaub

Nicht im Metaphysischen, nicht im übertragenen Sinne,  sondern quite literally. Und die Vorbereitungen hätten nur „Rotze“ zugelassen. Mal schauen ob noch was kommt die nächsten zwei drei Wochen. Ansonsten dann halt wieder, wah. 

Denn eine Deadline schlägt nur den tot, der sich davon erschlagen lässt. 

Smell ya later.

Aussichten

Get it?! Weil im Beitragsbild eine Aussicht ist. Und weil es darum geht, wie es mit dem Blog weitergeht geht!

…Mein Humor ist ein skurriler und Captain Obvious eine meiner neueren Spielarten, mich auf Kosten meiner Selbst über mich und die Welt an sich zu amüsieren. Benennen was (un)beabsichtigt mitschwingt.

…IfyouknowwhatImean (…ich meine Sex).

Eine lange Pause ist es geworden. Länger als eigentlich gedacht und bei weitem nicht so viel schreiben innerhalb derselben wie vermutet. Zu Anfang schon. Quasi im alten Rhythmus. Aber dann. . .

Schreiben ist Arbeit und mein Denken gerade in etwa so sprunghaft wie ein Eichhörnchen.
Censay muss wieder loslegen, will er nicht der schieren, übermächtigen Masse an täglich neuem Lesestoff (wieso schreiben auf einmal alle so viel? War das immer so und ich merkte es einfach nicht als ich selber auch Auswurf hatte?) scheitern und sein verwirrtes Tagebuch in den Fluten des Interwebs ertränken.

Hui. Der Poet ist stark heute. Zum kotzen.

Also schreibt er schon mal den Teil, in dem er schreibt, dass er wieder schreiben wird ohne wirklich etwas Neues schreiben zu müssen. Genialer Schachzug, brilliant ausgeführt und formvollendeter Abgang.

Du driftest ab. Sowas will keiner hören,  ich am wenigsten.

Das mit dem pendeln ist – so wurde mir in dieser Pause immerhin klar – kein leichtes Ding und auch wenn ich Abstand von mir nehme, die Dämonen kommen mit. Niemand kann sein Leben lang weglaufen, es sei denn er nimmt sich selbst mit. Reisebegleitung scheint inklusive sein zu müssen.
Habe ich das getan?
Habe ich in weiter Ferne meines Selbst mit geflügelten Chimären einst reiner Gedanken und Gefühle gerungen?
Oder doch den Kopfsprung durch die Betondecke meiner abstrusen Konstrukte gewagt, hindurchschlagend und eine Schneise der Verwüstung reißend?

Wunden heilen von sich aus aber manchmal vernarben sie dabei hässlich. Mama sagte uns zwar: „Kratz den Wundschorf nicht ab, dass vernarbt sonst!“ Aber unsere Aufgabe als Kind ist es, den Eltern kein Gehör zu schenken und entsprechend sind die Gewohnheiten.

Tick Tock, das Pendel schwingt.
Tock Tick, ich schwinge mit?

Das (der?) Blog. Right. Da war etwas.

Struktur muß her. Ein Selbstversuch in Sachen Disziplin und Stringenz. Jede Woche, jeden Mittwoch einen neuen Text. Nicht rausgeworfen sobald ins Handy oder den PC gehämmert, sondern überarbeitet. Fehler raus nehmen. Struktur erhalten. Qualität des
Geschriebenen heben, nicht vor Anderen, vor sich selbst. Das Geschriebene als Wertstoff, nicht als Erbrochenes nehmen.

Bleiben Fragen formeller Natur. Die großen Texte gleich raushauen? Welchen Einstieg finden? Censays gelten auch?
Man weiß es nicht, ich zum Teil schon.

Also noch mal in konzentriert:

Ich werde ab nun versuchen jeden Mittwoch einen Text online stellen.
Puffer für 2 Monate habe ich dafür.
Verzerrt damit zwar die zeitliche „Aktualität“ der Texte, aber Hey.

Nicht inkludiert sind Censays, Dialoge und anderes ultrakurzes Kroppzeug.
Im Großen und Ganzen wird die Struktur bleiben, eventuell hab ich demnächst ja mal Geld die Werbung hier abzuschalten…

Wenn jemand motiviert ist, dem Censay ein vernünftiges Logo (das für die Censays etc.) zu spendieren wäre er mit unendlicher Dankbarkeit zur Stelle. Das aktuelle sieht so aus wie meine Bildbearbeitungskünste es hergeben und das ist… *hust*

Wir wollen enden, der Beginn wartet. Zuletzt nur noch zwei Lieder einer Band, der ihr Zeit geben müsst. Ich bin süchtig und beim schreiben sind sie mittlerweile treue Begleiter. Das erste spiegelt ganz gut meinen Hirnzustand der letzten Zeit wieder, das andere ist vermutlich eines meiner Lieblingslieder im Moment (unbedingt GANZ hören und Zeit geben!).

 

Peace out, wir lesen uns Mittwoch, ob mit was kleinem oder nem Knaller sehn wa dann, wah Haxe?

Break it!

Das Motto sei Tabula Rasa.

’s is ja eh schon weniger geworden in letzter Zeit und vermutlich auch nicht für viele interessant, aber sei’s drum.

Censay muss sich ein wenig zurechtpendeln und auch wenn das sehr vermutlich von schreiben begleitet wird, soll hier nach langer Zeit erst mal eine Weile Stille herrschen.
Vielleicht ist es das kranke Ego ob des nicht gelesen werdens.
Vielleicht das gesunde Ego, das umsetzen und nicht umwälzen will.

In jedem Fall muss hier auf der Seite erst aufgeräumt werden bevor neues hinzukommt.

Maybe ‚til later, Aligator.
Gruß vor den Fuß
Censay