Gedanksels

In meinen Gedanken ist meist ziemlicher Tumult. Da reihen sich philosophische Fragen an mich, meine Umwelt und das Leben an sich neben Reflexionen über Gefühle, Erlebtes und Erfahrenes. Mal ist es autobiographisch, aber nicht immer entsprechen die geschilderten Dinge meiner eigenen Person. Geprägt sind diese Gedankenschnipsel aber von einem persönlichen Touch und einer generellen Verwirrtheit.

Eine Handvoll
Gedankenbilder sind für mich manchmal nicht mehr als eine private Kinovorführung. Klare Bilder, Laute Musik, hektische Szenen und am Ende meist nur das dumpfe, befriedigende Gefühl seine Zeit verschwendet zu haben.

Komische Welt
Ich mach es nicht gerne, aber manchmal beschreibt eben jemand anderes mein Leben schon perfekt.

Das Gegenteil von Unglück
Was ist es eigentlich, genau auf der anderen Seite? Und wie gelange ich dort hin!

Die Grenzen des Sein
Manche Gedanken hat man immer wieder einmal, bis man sie irgendwann ausspricht und auf einmal darüber stolpert. Was ist das “Ich”? Und wie komme ich damit klar?

Gedankenabriss
Ein Auszug aus der Ausgeglicheneit meiner Gedanken. Eventuell ein wenig überspitzt, aber eigentlich so schon möglich.

Die Dauer einer Fahrt
1 2 3 Kotzprobe UEEERG. So hat es ein kleiner 13jähriger Junge neulich bei Tonproben formuliert. So schreib ich es nieder um zusammenzufassen was hier abgeht. Ich kotze; reier mir die Seele aus dem Leib. Denn dort will sie nicht bleiben. Und ich gebe ihr nach, denn ich kann sie verstehen.

Blauer Frosch im Kulturwald
Welches Bild zeichnen wir von uns und welches sehen wir in anderen? Was ist es mit diesem Mythos um Kultur, Tradition und Erhabenheit, die ein bestimmtes Kleidungsstück voraussetzen will? Und was macht dieser Frosch im Baum?

Mein Kopf
Wäre mein Kopf ein Krähennest, könnte ich einiges in ein schönes Bild packen. Wäre die Welt ein Bild, könnten wir mehr zu den Farben greifen. Wäre ist ein schönes Wort, sehen wir was ist.

Vergangenes
Manchmal hört man einen Satz jenes eine, letzte Mal zu oft. Aber dann kommt man, was noch seltener passiert, über seine Standardantwort hinweg und denkt gründlicher drüber nach. “Das gab es schon”. Eine jener Sätze der nichts bringt und doch ganz viel sagt.

One Company2Go, grande, no CEO and de-ltd.
Als Mensch meiner Zeit mache auch ich mir hin und wieder sogar Gedanken um tagesaktuelle Themen. Eines davon ist der Kauf großer Konzerne durch noch größere Konzerne.

Orte der Kindheit
Wir leben und leben so vor uns hin, lernen uns dabei immer besser kennen – oder meinen es doch zumindest – und verlassen so vermeintlich den Ort, an dem unsere Kindheit begann.

Wer bin ich, über sie zu richten?
Im Laufe einer Reise verändert sich oft nicht nur die Landschaft um uns herum. Wenn wir gut hinhören und wachsam bleiben, können wir sogar den Wechsel unserer Gedanken hören. Und anschließend – mit ein wenig Glück – sehen wir vielleicht, wer wir die langen Stunden davor waren.

Commitment Pussies
Im Zuge der Jahre gewinnen wir alle an einer Weisheit, die uns davor schüzt, unüberlegt Risiken persönlicher Natur einzugehen. Und so, ganz natürlich, werden wir alle zu Commitment Pussies. Ob das erstrebenswert ist sei jedem Leser selbst überlassen.

Life in silent mode
Es beginnt in Ruhe und Frieden. Freitag, ein Ort der Ruhe und eine Gedankenwanderung, die mich selbst erschüttert zurücklässt. Eine Reise durch meinen Kopf die in der Stille endet… vielleicht.

Die Macht von Diddl und Komparsen
Totgesagte leben länger, sagen sie. Totes hat für andere Menschen noch Sinn, sage ich.

Ich will nicht über Weihnachten schreiben
Ich will nicht über Weihnachten schreiben und doch entsteht ein Text, in dem verdächtig viel über genau dieses Happening philosophiert wird. Kein Text zum gefallen, aber einer zum nachdenken.

Tiefpunktmenschen
Sinnvoll ist, sich vor dem Lesen erst einmal selbst zu beantworten, was unter dem Titel verstanden wird. Danach geht es um meine Interpretation dieses Wortes.

Motivationen
Manchmal finden wir uns in unserem Leben in Situationen, die wir niemals dachten einzunehmen. Und nach einer Pirouette stellen wir fest: „Is‘ ja garnicht so schlimm!“

In einer anderen Welt II
Eine spontane Weiterführung eines Gedankens, der sich einmal in anderen Kontext ausformuliert hatte.

Gott und die Postleitzahlen
Nicht ganz ernstzunehmende Überlegungen zur Schöpfung, Gott und Postleitzahlen.

Raupe 2.0
Eine philosopshische Reise in einen einzigen, kleinen Gedankengang an einem normalen Tag in meinem Leben. Denn ein Schmetterling bin ich nich geworden, wohl aber etwas anderes als ich vorher war.

Verlorene Worte
Der Mensch an sich, aber auch ich als Spezifikum neigen dazu, Worte zu verlieren. Doch was verliert man? Zu viele davon oder die wenigen wichtigen?

Briefe an mich – Eine Reise durch das Land der Riesen
Ein Reisetagebuch, allerdings mehr eines meiner Gedanken. Ziel der Reise war der Lysefjord in Norwegen und Antworten auf meine Gedanken zu finden. Im Dialog mit mir versuchte ich beides festzuhalten.

Nach innen
Eine Reise hat viele Ziele. Eine Reise hat meist einen Sinn. Diese zumindest hat ein ungewöhnliches Ziel und vielleicht auch ein wenig Sinn.

Das war’s
Wirkliche Erkenntnis ist nicht etwas, was das Hirn, sondern einzig das Herz finden kann. In diesem Fall ist es die Erkenntnis, dass auch in einem Abschied Liebe sein kann.

Steine und Menschen
Vor längerer Zeit geschrieben ist dieses Gedanksel Sinnbild meiner Stimmungen wenn ich lethargisch bin.

Ein Knopfdruck zum Ende
Nähe, Anonymität, Vertrauen. Was ist das alles und wie hängt es miteinander zusammen? Schauen wir ob es klarer wird.

Zeitdillatation
Das schlimmste an Familie ist, dass sie oft unbedacht Dinge sagen, die anschließend ganze Lebensvorstellungen in uns schwanken lassen. Dafür hasst und liebt man sie meist.

Hektischer, frenetischer, dummer Zeiger
Schreiben ist manchmal ein Spaziergang. Nicht körperlich, sondern geistig. Genau weiss ich nicht, wo ich hier hingegangen bin, aber es wurde irgendwas zwischen Gedanksel und Gedicht.

Einfach mal…
was müsste ich nicht alles mal tun. Was genau will ich, soll ich, muss ich eigentlich und wieso überhaupt? Eine kleine Annekdote, wie sie mir durchaus passieren könnte.

Die Reise
Selbstreflexion und der Sinn dahinter. Wie fühlt es sich an, wenn ich mich von mir selbst distanziere, wohin will ich damit und warum gehe ich auf diese Reise? Dem gehe ich hier nach.

Hear hear!
Weil ich mich nicht immer leiden kann, schrieb ich mir diese Wut aus dem Bauch. Wut auf mich, Wut auf eine Lebensart.

Mäuse auf einer Planke
Freundschaft ist ein merkwürdig Ding. So ist auch dieser Gedankenauszug ein wenig merkwürdig, vielleicht auch ein wenig dramtisch.

In einer anderen Welt
Zu sein wer wir sind, daran verzfeifeln oder auch nicht. Diskrepanzen zwischen Wunsch und Wahrheit.

Gezeter
Ein kleines sarkastisches Stück um den Sonnenkult heutiger Hipster.

Gedankenblüten
Geschichten sind wie Blüten. Mal hat man Frühling, mal ist Winter.

Surren
Wenn Gedanken zu einem tobenden Sturm aus Lärm werden, bricht meine Form auf, verliere ich (vielleicht nur für eine kurze Weile, vielleicht aber auch lange) mein Menschsein aus dem Sinn.

Eine halbe Stunde
Antwort auf eine eigentlich ganz simple Frage. Oder nicht? Gegeben von mir, dir oder irgend jemand anderes. Weiss ich nicht mehr und ist auch nicht wichtig.

Die Schwierigkeit des Leichten
„Ich kann mit deinen Texten nicht so viel anfangen, die sind immer so schwer und kompliziert“. Warum das so ist, versuche ich hier darzustellen.