Gedichte

Eigentlich hasse ich Gedichte. Um so mehr überrascht es mich dann immer wieder, wenn ein Text von mir nahezu automatisch prosaische Formen annimmt und ich nicht anders kann als ihn als Gedicht durchgehen zu lassen. Die Gedichte sind vom Bezug zu meiner Person wahrscheinlich am nächsten an mir selbst dran.

Du weißt es noch nicht
Manches Wissen ist einfach in uns. Wir wissen nicht, woher es kommt. Wir sind uns noch nicht bewusst, wann es uns etwas nützen wird… aber es ist da. Versteckt in unserem Gefühl.

Unterwegs
Ein Spiel mit Worten, jedoch keine Wortspiele.
Unterwegs, aber nicht unter einem Weg, sondern auf ihm.

Mein Weg
Manchmal geht der Weg nach vorne nur über eine kleine persönliche Kriegserklärung.

Breaking Point II
Als Antwort auf den ersten Teil, stelle ich mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit meiner Wünsche.

Breaking Point I
Wenn wir unser Ziel erreichen und uns nichts mehr bleibt als zufrieden zu sein… sind wir es dann je?

Die Masse der Dinge
Kurz aber essentiell. Eine Sicht auf das Leben, oder auch nur Ausdruck von Lethargie.

Eine Frage des Wunsches
Wer ich bin und wer ich sein will sind zwei Dinge. Unvereinbar, getrennt oder doch eigentlich eines? Und bin ich allein damit oder gilt es für uns alle? Eine Frage an mich, an dich oder auch an niemand. Such’s dir aus.

Gefangen
Ambivalenz, Censays Wort 2013/2014. Auch hier mit im Thema.

Alles meins!
„Mein Leben“… eigentlich eine gewöhnliche Aussage, doch steckt für manchen, sprich mich, da mehr dahinter.

Für jeden Finger einen
…als er voller Erstaunen feststellte, einen Freundeskreis sein Eigen nennen zu können.

Aufbrechen
Aufbruch ist eine Menge und doch meist nur eines: Veränderung.

Wie soll ich
Meist überkommen einen Erinnerungen bei banalen Dingen. Besonders schmerzhafte Erinnerungen.

Gäste in der Nacht
Manchmal überkommt mich mitten in der Nacht ein Gefühl, hier die Trauer, das muss dann hinausgeschrieben werden.

Busy Bumblebee
Hin und her gerissen zwischen Aktivität und Stillstand.

Wo ich bin
Vergeben, vergessen, bei sich ankommen.

Sein oder Gelassen-Sein
Wie eine Waage, so schwankt auch mein Gemüt hin und her, auf der Suche nach einem Gleichgewicht.

Hektischer, frenetischer, dummer Zeiger
Schreiben ist manchmal ein Spaziergang. Nicht körperlich, sondern geistig. Genau weiss ich nicht, wo ich hier hingegangen bin, aber es wurde irgendwas zwischen Gedanksel und Gedicht.

Im Karussell der Gedanken sind wir alle Ponys
Sind wir eben.

Erklär’s mir
Ein Gedicht über Sehnsucht nach unbekannt bekanntem. Eine Bitte an jemanden oder an mich. Ein Gedicht über Zweifel und Hoffnung

Und ich…
Denn manchmal ist es einfach nötig, die aufgestaute Arroganz raus zu lassen.

Eine skurrile Geschichte
Eine Antwort an jemand anderes, klein und verträumt. Und auch ein wenig abgedreht.

Ungeschriebene Briefe
Not much to say here. Much to say here.

Neulich, so nebenbei…
Wenn man sich so beim denken ertappt.

Du bist ’ne Katze
Personenbeschreibung, Charakterstudie und für mich überraschend, da mein erstes Gedicht mit dem ich zufrieden war.