Liebster Award (discontinued)

Oh mein Gott bin ich ein undankbarer Wicht. Da hatte mich das Hafensolo vor gefühlt drei Monaten mit dem Award beehrt (hierfür noch einmal vielen, vielen Dank!) habe es verschludert. Nun kam auch noch eine zweite Nominierung dazu, Luise hat scheinbar einen ebenso schlechten Schuh wie Bloggeschmack. 😉

Da ich seit dem ersten „Liebster Award“ kaum neuen Blogs folge, werde ich jedoch nur die Fragen beantworten und danach niemand neues benennen. Wenn jemand möchte, kann ich ihn so ja ein paar Fragen fragen. 🙂

Zuerst also Hafensolos Fragen.

Was war der letzte Film, den du geschaut hast?
Errrrrrm… „Alles steht Kopf“. Was man nicht alles für Familie tut.

Wie oft putzt du dir am Tag die Zähne?
In der Regel zwei mal. Hier bin ich neugierig ob du Zahnputznazi bist und es öfter tust oder was der Grund der Frage war. . .

Was bedeutet für dich Freundschaft?
Hmmm. Schwierig. Da gibt es für mich glaube ich zwei (hunderttausend) Antworten. Die eine Art Freundschaft soll den Zweck den sie hat entspannt und gelassen erfüllen. Das sind die Freundschaften, die ich habe für beispielsweise den Sport, tanzen etc. Man trifft sich, man übernimmt etwas und das ist entspannt und schön.
Und dann gibt es Freundschaft, die ist allumfassender. Da teilt man auch schlechte Zeiten. Was ist mir da wichtig. . . Ich glaube. . . Das ich nicht drüber nachdenke ob es eine Freundschaft ist. Wenn all meine vielen und komischen gefallen abprallen und machtlos sind.
Generell ist Freundschaft für mich sehr wichtig, aber ein schwieriges Thema.

Welche Erwartung von dir, wurde schon einmal nicht erfüllt?
Streichen wir das „nicht“ und die Liste wäre kürzer. . . Ich habe hohe Erwartungen an mich selbst und dadurch bedingt an meine Umwelt. Da wird man oft enttäuscht. Aber um ein prägnantes Beispiel zu geben: nicht jeder Mensch ist sich sicher wenn er heiratet.

Zufall oder Schicksal?
Hm. Weder noch. Aber eher Zufall. Unser Leben hat (meiner Meinung nach) bestimmte Grundanlagen und Wege. Welche wir gehen ist aber uns selbst überlassen. Ich glaub aber nicht an „alle können Alles werden“ ebensowenig wie ich mich scheue, zu bleiben das unser Leben irgendwo „geplant“ verläuft. Wir konstruieren unser Leben selbst. Natürlich ist das nicht rein zufällig. Aber Zufall ist mit drin.
Warum wohnst du in der Stadt, in der du wohnst?
Wegen der Ausbildung damals her, wegen einer Frau hängen geblieben, mittlerweile ist die Stadt meine Liebe und ich bleibe.

Wohin geht deine nächste Reise?
Die einzige Reise über die ich mir Gedanken gemacht habe wäre dann nach Australien zu einem freund und dann nach Neiseelamd zusammen hiken.

Wie groß sind deine Füße?
Erm. WTF? Interessanter Mix an fragen. Schuhgröße 44-45 wie groß die dann auch immer sind.

Meer oder Berge?
Berge. Klettern fo live grrrl!

Welcher Musiktitel beschäftigt dich gerade?
Jupiter Jones – Glücklich (wir müssen nur wollen)

Was magst du an meinem Blog?
Schamloses Komplimentefischen. Can do.
Ich mag die Themen, deine Ansichten und die direkte Schreibweise.

Ich hoffe deine Fragen zur Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Dann eine kurze Werbepause und direkt weiter mit Luises Fragen. 🙂

Kannst Du Dich an einen Situation in Deiner Kindheit erinnern, die Du einfach nur DOOF gefunden hast? Welche?
Ich sollte mal auf den Topf mir meinem Zwilling gehen. In einem blühenden Feld. Weil es so süß sei. Da lernte ich den Stinkefinger zu gebrauchen.
Wobei doch eher die Situation passt, in der mein Zwilling und ich uns die Haare zum Teil abrasiert haben mit Vaters Rasierer und damit dann in den Kindergarten mussten. Gott was hab ich mich geniert. Reverse Irojesenschnott n shit.
… ich hatte einige DOOFER Situationen 😉
Wenn Du für einen Tag mit einem Menschen tauschen könntest, wer wäre es und warum?
Ganz egoistisch würde ich mir den Tag vermutlich aufheben um dann, wenn SIE da ist mal sie zu sein. Um zu verstehen wie ich so bin bei einem Menschen wo ich bin wie ich bin. Und eventuell zu sehen warum sie es mit mir aushält 😉

Was machst Du am liebsten, wenn Du alleine bist?
Am PC sitzen, gute Musik auf den Ohren und entspannt was spielen. Dabei nachdenken und mich sortieren. (Zur Info, das meint die Zeit nach Mitternacht in der Regel, vorher ist man ja nie allein)

Welche Art von Menschen magst du nicht?
Mal die gesamte Art, mal fast keinen. Meistens vor allem Intolerante Menschen die sich tolerant geben. Also heutzutage die meisten.

Was stört Dich an Dir am meisten?
Die Phasen in denen ich es nicht schaffe irgendetwas an mir gut zu finden. Oder überhaupt an irgendwas.

Einmal komplett durchdrehen – so gaaanz verrückt. Was würdest du tun?
Mal normal sein. 😀
Nein. Alles hat Grenzen.
Das kommt drauf an welche Richtung von verrückt du meinst. Bei verrückt wie psyschisch gestört schweige ich. Das könnte zur Folge haben das man mich einliefert.
Ansonsten: Koffer packen und weg. So ganz. Ohne Nachricht an irgendwen zwischendurch. Höchstens ein „ich bin weg, alles gut“ zum Abschied.
Und wenn es um hihihi verrückt geht, also bonkers sein: ich habe Bilder von Achterbahnen, Schuhen auf Köpfen und viele bunte Farben an Hochhäusern im Kopf. Ich und meine Armada aus Farbrächern.
Welchen Star würdest Du gerne mal treffen?
Langweilige Frage. Stars interessieren mich nicht.

Über was würdest du gerne ein Buch schreiben?
Über einen Menschen, der in seinen Leben gefangen ist, weil er zufrieden ist. Ein Buch über die Suche nach sich und dem Glück, wenn man scheinbar schon alles hat. Was einen davon abhält, was einen dazu bringt. Ein Buch über innere Zustände und äußere Erwartungen.

Wie viele beste Freunde hast du?
Je nachdem wie man es versteht: 0, 1 oder 2

Was liebst Du an dir so richtig?
Ja ne, nech.

Welcher ist Dein Lieblingsblog? (gerne mit Verlinkung).
Uffz. Einer? Hab ich nicht so wirklich. Aus Nostalgie wäre es Arianas Blog ‚Sternenseele‘. Aus privater Sympathie mit der Bloggerin Westendstories. Von der Faszination übers Geschriebene: Soylanis durchallemeinewelten. Vom Verhältnis Humor/Tiefsinnigkeit in einem Text: Jiulienas Carpe diesen scheiss diem.

Sollte ich bei einem bleiben müssen, nutze ich die Bro-Regel und wähle Westendstories. 🙂

Phew. Waren ja mal ein paar herausfordernde Fragen dabei. Auch hier hoffe ich, keine Antworten schuldig geblieben zu sein. 😉

*Vorhang fällt*

Liebster Blog Award

Harum Barum, wie Baumbart zu sagen pflegt.

Da bin ich doch glatt schon kurz davor gewesen, dass selbe mit der Nominierung durch den Stolperblog zu tun wie seinerzeit mit jener anderen (deren Name ich bereits vergessen habe). Aber da alle damit beginnen, dass sie „eigentlich so etwas nicht machen“ und es dann aus schamloser Selbstbewerbung doch tun… Danke ich höflich und wertschätze es indem ich antworte. Natürlich nicht für die eigene Werbung oder das Ego. Reiner Altruismus!

Hier die Regeln, welche ich so übernommen habe:
• Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
• Beantworte die dir gestellten Fragen
• Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
• Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

—————————————————————————–

1. Auf was in deinem Leben bist du besonders stolz und warum?
Mit Stolz tu ich es mir schwer. Da das (in meiner Person) schnell mit Arroganz einhergeht oder Angeberei. Vielleicht ist ads was menschgegebenes, ich hab für mich aber festgestellt: ich tu es mir nicht leicht damit. Oder zu leicht?

Wieauchimmer. Ich bin im Moment besonders stolz darauf, dass ich eine so gute Bindung zu meinem Neffen habe. Es tut gut eine Identifikationsfigur zu sein und mit der eigenen Art derart zu überzeugen. Mal was neues 😉

2. Wenn du eine Charaktereigenschaft an dir ändern könntest .. welche und warum?
Meine erste Reaktion ist: „das hinterfragen meiner selbst“. Aber dann fällt es mir sehr schwer, mir vorzustellen wie ich wäre… und ich glaube das ich das Resultat daraus nicht mehr mögen würde. Insofern würde ich am liebsten meine Selbstwahrnehmung ändern. Nicht direkt mein Handeln, sondern die Rezeption meines Handelns.

3. Wenn du in eine andere Zeit reisen könntest, für welche würdest du dich entscheiden?
Geht auch andere Dimension? Dann würde ich gerne in eine Steam-Punk-Welt geraten. Viktorianisches Zeitalter aber mit Luftschiffen und shit. Ansonsten alles postapokalyptisches. Klingt nach dem meisten Spaß (davon ausgehend, dass ich in jeder anderen als dieser Zeit elendig sterben werde)

4. Jemand schenkt dir etwas total schreckliches zum Geburtstag. Was tust du damit?
Das selbe wie mit den weniger schrecklichen Geschenken die nicht komplett praktisch sind: irgendwo in meinem Zimmer verstauen bis es verschwunden oder verbraucht ist. Und ansonsten nach der „erinnerst du dich noch dran“ Regel entsorgen. Materielles ist unwichtig. Ob ich den/die Schenker_in während der Zeit damit aufziehe hängt von der Person ab.

5. Wie gehst du mit Respektlosigkeit dir gegenüber um?
Schlecht. Is‘ ein wunder Punkt und da kann ich sehr schnell sehr verletzt sein. Entsprechend blockiere ich es durch die wirksamste aller Mauern: aggressiv arrogante Distanz. Ich gehe so weit hoch, dass ich dein mickriges Wesen gar nicht erst ernstnehmen KANN.

6. Magst du Schmetterlinge?
Nur im Bauch. Sonst sind das nur bunte Motten. Und ich hasse Motten. Was mir sehr deutlich wurde, als ich ins Schmetterlingshaus in Wien gezerrt wurde…

7. Worüber kannst du dich immer, überall und zu jeder Zeit aufregen?
Das kommt auf meine Verfassung an. Wenn ich die richtige Stimmung habe: alles. Manchmal: nix.
Was immer geht ist Egoismus. GNARF! Oder Faulheit. Geht besonders auf Arbeit GARNICHT.

8. Was denkst du über Moral?
Wenn sich mehr Menschen vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen würden, würden weniger Leute meinen sie seien moralisch. Ansonsten bezeichne ich es gerne als ein „Modell, was in 100 Jahren überholt sein wird“. Moral ist Luxus, den wir uns nur leisten können weil wir Langeweile haben. Und es gibt zu viel halbherzige Moral. „Menschen sind unbedingt schützenswert, aber bitte noch einen weiteren Hünerflügel.“ *shrug* entweder du schützt alles, oder du isst Menschen. Von der Moral her.

9. Thema Grillen: Bratwurst, Steak oder Grünzeug auf dem Grill?
Nix davon. Grillen is‘ sooo assi. Lauter Fachmänner/frauen (kotz), ewig langes warten für wenig essen (meist verbrannt) und Beilagen gibts eh nie ausreichend gute. Dann lieber Pfanne.

Aber wenn du fragen wolltest ob ich Tiere töte: ja mache ich.

10. Wie gehst du mit Kritik um?
Zunehmend besser.

11. Angenommen du bist Single und verliebst dich .. woran merkst du es und wie sagst du es ihm/ihr?
Diese Annahme fällt leicht (see what you did there) ;)… woran ich es merke? Schwer zu beantworten. Normalerweise würde ich da meinem Gefühl vertrauen. Das hat allerdings in der letzten Zeit ein paar Fehleinschätzungen abgegeben, also mischen sich unzähliche Komplexe mit unters Volk und ich bin vorsichtig wegen der Spione. Wie das Gefühl ist?… Hm… kennst du diesen Moment, wenn du aufwachst und gerade noch die letzten Reste eines Traumes spürst, der bestimmt wundervoll war, aber leider bereits deinem Hirn entschwunden? Alles was zurückbleibt ist dieses leicht matte Gefühl von Zufriedenheit?

So nicht. Sondern rasender, wütender. Obsessiver. Ich glaube ich verliebe mich leicht. Denn ich bin kein Mensch, der „einen bestimmten Typ“ hat. Wenn ich mich noch einmal verliebe… also so richtig… dann wird das ein ganz schöner Kampf, nicht wieder mich selbst zu verlieren. Verlieben ist herfitg…. oder langweilig und schnell vorbei.

Wie ich es sage? Hmmmmmm. dafür habe ich keine Regel. Wenn ich der Meinung bin, die Frau mag es wenn ich sie mit einem Kuss überrasche, dann so. Wenn sie auf schnulzige Liebeserklärungen steht, dann trenne ich mich (niemand macht so einen Scheiss!) 😀 Nein. Im Ernst: ich vermeide Klischees. Ich erkläre meine Liebe aus dem Augenblick heraus. So wie es passt. Rezepte machen das nur kaputt. Das ist so wie mit Quantenzuständen. Immer wenn man zwischendurch hinschaut verändert man das Ganze und das Ergebnis wird verfälscht.

—————————————————————————–

So. Fäddsch. Ich hoffe ich habe die Fragen verständlich beantwortet. Bei manchen war es schwer, einen kurzen Umriss langer Gedankengänge zu geben.

Da ich nicht so wirklich viele Blogs kenne, nominiere ich sie nicht nur kurz, sondern gebe gleich ncoh eine Begründung dazu ab warum sie mir lieb sind und warum ihr sie lesen solltet. Da ich zu faul bin herauszufinden wo man sieht wie viele Follower die Blogs haben: suck it up!

—————————————————————————–

Sternenseele war der erste Blog, dem ich selbst folge (glaube ich). Zumindest ist sie eine der „ältesten“ Personen, die mich auf meiner Bloggerkarriere begleitet haben. Auch wenn heutzutage weniger von ihr zu lesen ist, so ist sie doch ein gutes Beispiel dafür, dass manche Blogger selten, dafür aber überdacht schreiben. Ich für meinen Teil freue mich immer wenn sie wieder schreibt.

ich nicht ist… merkwürdig. Soweit ich es mitgeschnitten habe gibt es dort die Möglichkeit für „jeden“ Beiträge zu veröffentlichen. Soweit so gut kommen dennoch fast ausschließlich Beiträge dorrt heraus, die durch eine leichte Gestörtheit glänzen. Sei es ein Spiel mit Worten, zerbrochene Satzbauten oder sonstewas. Meistens gut, immer weird. Und das macht es so spannend. Seit einer Weile aber leiser geworden auf dem Blog und vermutlich niemand zuständig für ein reagieren hierauf 😉

Westendstorie ist mir tatsächlich mein allerliebster Blog. Nicht direkt wegen der Beiträge, dafür ist sie meist zu wenig verrückt in ihren Texten und Bildern. 😉 Aber die Autorin ist einfach so ein Herzstück und eine der wenigen Personen, bei denen sich Privat und Blog vermischt haben. 🙂 Immer wieder gerne bei ihr und ihren Bildern/Texten.

Wirre Welt Berlin ist mit knapp 300 Followern noch GRADE so in der Awardschiene drin. Auch wenn er vermutlich mehrfach schon dafür ausgezeichnet wurde und all das: ich mag seine Art zu schreiben (was selten passiert) und darum geht’s ja. Ausserdem beschreibt er Berlin so schön abstrus und alle Welt glaubt es ihm.

Last but not least: inaccident. Mira und Grace überzeugen mich vor allem dadurch, dass sie so jung wirken. Keine Ahnung ob sie es sind… aber es ist erfrischend zu sehen wie die beiden schreiben (wenn sie es tun) und ich hoffe dass sie dabeibleiben. Vielleicht auch nur, weil ich mich selbst damit identifiziere teilweise 😉

—————————————————————————–

Zwar folge ich durchaus noch mehr Blogs und wenn du hier nicht in der Liste stehst liegt das nicht an dir. Es liegt an mir! 😉 Ich schau mal ob die Genannten hier mitmachen und stelle nun endlich die Fragen:

1. Warum hast du mit dem schreiben angefangen?

2. Was bedeutet dir schreiben heute?

3. Wo schreibst du meist? Zuhause? Unterwegs? Erst im Buch, dann ins Blog?

4. Schreibst du eher „aus dem Bauch heraus“ oder konstruierst und feilst du lange an deinen Geschichten?

5. Wie sieht es mit Musik aus? Beim schreiben dabei?

6. Was ist dir wichtig mit deinem schreiben zu vermitteln?

7. Fühlst du dich durch die Auszeichnung geehrt oder sagst du das nur weil man das so sagt?

8. Wenn ja, warum. Wenn nein: warum antwortest du hier?

9. Noch mal zur Musik: was bedeutet dir Musik?

10. Eine letzte zum schreiben: für wen schreibst du?

11. Was hättest du gerne für eine Frage gehabt und hast dich heimlich darauf vorbereitet, seit du den Award kennst?