Dialoge III

Du sagst: Ich will dich nicht verletzen, du bist so feinfühlig.

Er denkt: Trotz meiner Feinfühligkeit habe ich nie verlernt zu lieben. Muß doch einen Grund haben. . .

Er sagt: Überlass meine Verletzung mir und klär lieber was du selbst willst.

Er denkt: Wer entscheidet eigentlich wie verletzt jemand sein darf?

Du sagst: Bislang war es immer so, dass ich genau wusste was getan werden muss damit es ihm gut geht.

Er sagt: Das kannst du bei diesem speziellen Spezifikum von Mann  vergessen.

Er denkt: Das kannst du bei mir vergessen.

Sie sagt: Ja, darum ist es ja nicht leicht.
Er denkt: Genau darum ist es leicht. Genau darum kannst du nicht darüber nachdenken, sondern musst es fühlen.

Er sagt: …

Manchmal kann sogar er an der richtigen Stelle schweigen.