Tribute to a Soul: Trainer

Zweihundertvierzig Stunden und mein Trainer bringt es, nachdem ich ihn seit langem das erste Mal treffe, zehn Sekunden später auf den Punkt:

„Und was bist du jetzt?“

Der ist schon ein merkwürdige Mensch. Prollig bis zum erbrechen kann er sein. Verrückte, „geniale“ Geschäftsideen hat er am laufenden Band und es fehlt ihm nur ein wenig Startkapital, dann würde er! Aber sowas von! Ein Mensch für einen Abend – ach was: ein Wochenende – voller „fast“. Und dann, im Nebensatz, durchgeschaut er alle Konstrukte um sich herum und sät auf seine Art und Weise Ruhe, Kraft, Zuversicht und all das, was Andere (ich) in endlosen Sermonen verpacken und doch nie abgeschickt bekommen.

Es tat gut ihn zu sehen; festzustellen, dass er ist wie er ist, es geblieben ist nach all der Zeit und noch sein wird, wenn wir uns nicht mehr kennen. Ein unbeirrbarer Fels in der Wüste, der auf eine Brandung wartet die sich jedoch in anderen Welten vergeht. Nicht wirklich hier, aber doch mehr im Hier als einem einzelnen Sein erlaubt sein sollte.

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